Von Südafrika nach Tschad: Nashörner ziehen um

Von Südafrika nach Tschad: Nashörner ziehen um
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    Dieses Nashorn macht gerade seine ersten Schritte im Tschad.
    Eigentlich wurden die Nashörner in dem afrikanischen Land vor 50 Jahren ausgerottet.
    Zwei Männchen und vier Weibchen aus Südafrika sollen sie hier wieder heimisch machen.
    O-Ton Sidick Abdelkerim Haggar, Umweltminister: "Wir sind Südafrika dankbar.
    Dort konnte die Art bis heute erhalten werden und das ermöglicht es jetzt anderen afrikanischen
    Ländern, auch wieder Nashörner anzusiedeln."
    Die Reise der Nashörner beginnt vor drei Monaten im rund 5000 Kilometer entfernten
    Marakele-Park in Südafrika.
    Zunächst müssen die Tiere für den Transport vorbereitet werden.
    O-Ton Lourens De Lange, Nationalpark-Verwaltung: "Es dauert ungefähr drei Monate, um sie so
    ruhig zu kriegen, dass man sie anfassen kann und sie mit menschlichem Kontakt klar kommen.
    Das macht den Transport im Flugzeug sehr viel einfacher."
    Obwohl sie sich an Menschen gewöhnen, bleiben die Nashörner Wildtiere.
    O-Ton Lourens De Lange: "Wenn sie wieder in der Wildnis sind, sind
    es auch wieder Nashörner.
    Womöglich erkennen sie dich wieder, und vielleicht kommen sie zum fressen, aber sie sind eben
    Nashörner."
    Nach einigen Wochen werden die Nashörner in die Freiheit entlassen.
    Unter anderem die Europäische Union unterstützt das Umsiedelungsprojekt.
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